Veröffentlichungen

Neuer Ratgeber für eine vorausschauende Planung - Das moderne Bad

 

Sich bereits in jungen Jahren mit einem barrierefreien Bad zu beschäftigen, ist mit Blick auf sich ändernde Bedürfnisse unverzichtbar. Der neue Ratgeber „Das moderne Bad: Komfortabel. Sicher. Barrierefrei.“ vermittelt Bauherren, Modernisierern und Renovierern auf 40 Seiten kompaktes Basiswissen zu den besonderen Anforderungen für die uneingeschränkte Nutzung – jetzt und auch später.

 

Die Broschüre bietet einen umfassenden Überblick darüber, worauf Bauherren beim Bad(um)bau achten sollten. Denn moderne Bäder mit dem Prädikat „barrierefrei“ können schön aussehen, verfügen über Komfort, geben Sicherheit und lassen sich zumeist problemlos an neue Lebensphasen anpassen. Dabei bieten solche Bäder nicht nur älteren oder behinderten Menschen Vorteile. Auch junge Familien mit Kindern profitieren von ihnen. Ein Aspekt, der in den Überlegungen leider immer noch zu wenig Beachtung findet. Dem entgegenzuwirken ist eine Aufgabe des neuen Informationsmediums, das auch mit vielen wertvollen Tipps und Checklisten aufwartet. Durch die Aufteilung in allgemeine und spezifische Informationen lässt sich der 40-Seiter im A4-Format ebenfalls selektiv nutzen; etwa, wenn nur die Wanne gegen eine Dusche getauscht werden soll.

 

Weitere Inormationen und Bestellmöglichkeit

VPB: Eigentümergemeinschaften brauchen fachlichen Rat

 

In der Ausgabe des VPB-Expertenrates am Mittwoch vom 12.09.2018 informierte der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) was zu beachten ist, wenn in einer Eigentümergemeinschaft Anpassungen am Haus vorgenommen werden müssen.

 

"Sie [Senioren, die in einer Eigentumswohnanlage leben] müssen allerdings auch mehr Rücksicht auf ihre Miteigentümer nehmen. Das gilt besonders, wenn ein Bewohner eine Rollstuhlrampe am Haus anbauen möchte. Möglicherweise werden ihm das seine Miteigentümer nicht verwehren, aber sie müssen im Vorfeld umfassend über die geplanten Maßnahmen sowie mögliche bauliche Alternativen informiert werden, [...]. Dies hat das Amtsgericht München (AG München) vom 5. Juli 2017 entschieden (Az.: 482 C 26378/16). Wohnungseigentümergemeinschaften müssen in der Lage sein, die Bauarbeiten und deren Konsequenzen zu beurteilen. Andernfalls entspricht der Beschluss nicht ordnungsgemäßer Verwaltung und kann gerichtlich anfechtbar sein. Weil Wohnungseigentümer in der Regel Baulaien sind, können und müssen sie nicht wissen, wie sich zum Beispiel Rollstuhlrampen technisch anbauen oder ins Gebäude integrieren lassen. Sie brauchen dazu aber vorab sachliche Informationen, damit sie das Für und Wider einzelner Vorschläge kennen und entsprechend abstimmen können. Dabei unterstützen sie die Sachverständigen des VPB."

 

VPB: Bei der Bauplanung auch an Umbauten in der Zukunft denken

 

Im "VPB-Expertenrat am Mittwoch" des Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) vom 06.06.2018 wurde auf Folgendes aufmerksam gemacht:

 

"BERLIN. Die Bedürfnisse der Menschen ändern sich im Laufe des Lebens. Das gilt auch für die Ansprüche an Ein- und Zweifamilienhäuser, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB) und rät, Immobilien von Anfang an wirtschaftlich nachhaltig zu planen. Räume sollten flexibel und vielfältig benutzbar sein, damit sich die Raumaufteilung und Nutzung jederzeit ändern lässt. Große Häuser und Wohnungen sollten sich grundsätzlich in zwei oder mehrere kleinere Einheiten mit separaten Eingängen teilen lassen. Wichtig für die flexible Nutzung ist auch die Barrierefreiheit. Immer eine Überlegung wert ist laut VPB die Frage: Komme ich mit weniger Raum aus? Wer die Wohnfläche reduziert, zahlt weniger für den Bau und spart später bei der laufenden Unterhaltung. Wer solche Überlegungen von Anfang an in seine Überlegungen einbezieht und sie eventuell sogar schon mit plant, der kann sein Haus im Laufe des Lebens immer wieder und ohne allzu hohen finanziellen Einsatz an seine Bedürfnisse anpassen. Das ist nachhaltiger als Verkauf, Neukauf und Umzug, bei denen stets fixe Kosten anfallen."

 

VPB: Treppenstufen am Eingang vermeiden

 

Im "VPB-Expertenrat am Mittwoch" des Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) vom 11.04.2018 wurde dazu folgender Tipp veröffentlicht:

 

"BERLIN. Viele Neubauten haben kleine Treppen vorm Haus: Zwei bis drei Stufen über Erdniveau liegen die Eingänge. Das muss nicht sein, ist aber üblich, weil die Baufirmen auf diese Weise die Abdichtung des Kellers ausreichend hochziehen können, um Feuchteschäden zu vermeiden. Die Bewohner bezahlen diese Art der Bauausführung mit einem enormen Verlust an Komfort, kritisiert der Verband Privater Bauherren (VPB). Sind die Stufen vorm Haus und an der Terrassentür schon im Alltag hinderlich, werden sie zur unüberwindbaren Barriere, sobald ältere Bewohner auf Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind. Dann denken viele Hausbesitzer über den Bau von Schrägen oder Rampen nach. Für den privaten Bereich gibt es da keine gesetzliche Regelung. Im öffentlichen Bereich ist eine maximale Steigung von maximal sechs Prozent erlaubt – was recht steil ist. Der Ersatz einer 16 Zentimeter hohen Eingangsstufe durch eine Schräge mit sechs Prozent Gefälle bedeutet eine Rampenlänge von 2,67 Metern! Wer es komfortabler mag und die Steigung reduziert, braucht entsprechend längere Schrägen und entsprechend mehr Platz im Vorgarten. Die meisten Häuser haben im Vorgarten gar nicht genug Raum für solche Lösungen. Der Verzicht auf unnötige Stufen ist also sinnvoll – muss aber konstruktiv geplant werden, um Nässe aus dem Haus zu halten."

 

Broschüre: Wegweiser durch die digitale Welt für ältere Bürgerinnen und Bürger

 

Bereits vor 10 Jahren hat die BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V.) eine Broschüre zum Thema erstellt.

Die aktualisierte Fassung kann kostenfrei über den Publikationsversand der Bundesregierung bezogen werden.

 

Kontaktdaten und weitere Informationen entnehmen Sie bitte der BAGSO-Pressemitteilung 1/2018.

 

(Meldung vom 17.01.18)

 

Broschüre: Gemeinschaftl. Wohnen in Hessen

 

2006 veröffentlichte das Hessische Sozialministerium die Broschüre "Neue Wohnprojekte für Jung und Alt - Gemeinschaftliches Wohnen in Hessen".

Die aktualisierte Fassung vom Mai 2012 finden Sie hier als PDF-Dokument zum kostenfreien Download.

 

(Meldung vom 01.02.2017)

 

Handbuch "Das Bielefelder Modell"

Konzept eines selbstbestimmten Wohnens mit Versorgungssicherheit

 

  • Alles wissenswerte über die Besonderheiten des Konzepts, Sicherheit und Qualitätsmanagement

  • Erfahrungsberichte von Bewohnern und ambulanten Dienstleistern

  • Details zu Wohnungen und Miete, sowie Pflege und Freizeitgestaltung

 

Das Handbuch ist im Buchhandel oder bei der BGW ab Oktober 2015 zum Preis von 19,90 EUR erhältlich. ISBN: 978-3-00-047 932-8

 

(Meldung vom 16.05.16)

 

KfW-Förderung um Einbruchschutz erweitert

 

"Ab sofort bezuschussen die KfW Maßnahmen zum Schutz vor Haus- und Wohnungseinbruch mit bis zu 1.500 Euro. Welche Maßnahmen genau wir im Produkt "Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss (455)" fördern, erfahren Sie unter www. kfw. de/455, "Was fördern wir?" oder unter www. kfw. de/einbruchschutz."

Zusätzlich wird der Zuschuss für barrierereduzierende Einzelmaßnahmen von 8 % auf
10 % und für den Standard "Altersgerechtes Haus" von 10 % auf 12,5 % erhöht.

Hinweis: Stellen Sie Ihren Antrag bei der KfW bitte bevor Sie mit Ihrem Vorhaben beginnen.

Ab dem 01.04.2016 werden Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz auch in der Kreditförderung "Altersgerecht Umbauen – Kredit (159)" finanziert. Weitere Details hierzu finden Sie unter www. kfw. de/159

 

(Meldung vom 26.11.2015)

 

Umbaukostenzuschuss für Pflegebedürftige steigt ab 2015

 

Am 28.5.2014 hat das Bundeskabinett mit dem Pflegestärkungsgesetz zahlreiche Leistungserhöhungen für Pflegebedürftige beschlossen, unter anderem soll der Zuschuss für die wohnumfeldverbesserenden Maßnahmen ab 2015 auf 4.000,- € steigen. Eine Übersicht über alle Leistungsverbesserungen finden Sie hier:

http://www.bmg.bund.de/pflegeleistungen_2015

 

(Meldung vom 28.05.2014)

 

Richtlinie zur Kostenaufteilung bei doppelfunktionalen Hilfsmitteln

 

Der GKV Spitzenverband hat im vergangenen Jahr eine Richtlinie herausgegeben, in der die Kostenaufteilung für doppelfunktionale Hilfsmittel zwischen Pflege- und Krankenkasse geregelt wird. Näheneres lesen Sie hier.

 

(Meldung vom 11.11.2013)

 

Broschüre: Barrierefrei Umbauen und Bauen – mehr Lebensqualität für alle

 

Der Verband der Privaten Bausparkassen hat eine Broschüre zum barrierefreien Umbau herausgegeben. Sie kann kostenlos gegen einen an sich selbst adressierten und mit 1,45 € frankierten Rückumschlag (DIN A 5) beim Verband der Privaten Bausparkassen 10785 Berlin angefordert werden.

 

Die Broschüre erläutert Maßnahmen zum barrierefreien Umbau, was diese kosten, wie diese finanziert werden können, welche Fördermöglichkeiten es gibt und wie man Barrierefreiheit gleich beim Neubau mit berücksichtigen kann.

 

(Meldung vom 14.10.2013)